simultan(poesie

Experimenteller Poesieabend mit Lars-Arvid Brischke, Silke Peters, Christian Vater und T.G. Vömel


Das Projekt simultan(poesie nimmt das dialo­gische Schreiben von drei Autoren und einer Autorin im Rahmen einer Live-Situation in den Blick.

Die vier Akteur*innen begegnen sich im ersten Schritt auf einer großen Fläche Papier, die sich allmählich mit impro­vi­sierten, aufein­ander reagie­renden Verszeilen füllt. So entsteht ein lyrischer Materi­alpool, aus dem in einem zweiten Schritt einzelne Zeilen extra­hiert und zu Gedichten synthe­ti­siert werden. Der experi­men­telle Charakter wird dabei betont, indem die Simul­tan­dichtung live vor Publikum statt­findet. Am Ende werden die entstan­denen Gedichte vorge­tragen und besprochen. Wer möchte, kann sich ebenfalls aus dem Materi­alpool bedienen und eigene Texte schreiben und vortragen.

Wir freuen uns, die Live-Perfor­mance mit Lesung am 20. November 2020 um 20:00 Uhr in der Lettrétage, Mehringdamm 61, Berlin-Kreuzberg, vorzu­stellen.

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FISHING THE TIBER – Römische Palimpseste

Wir freuen uns, unser Kunst­buch­projekt Fishing the Tiber – Römische Palim­pseste in Koope­ration mit dem Italie­ni­schen Kultur­in­stitut Berlin am 16. Dezember 2019 um 19:30 Uhr im Haus für Poesie, Kultur­brauerei, Knaackstr. 97 Berlin, einer breiteren Öffent­lichkeit vorzu­stellen. Die fünfjährige Arbeit schließt an Filippo Bettinis Projekt Poesia in riva al Tevere an und ist eine künst­le­rische Fortschreibung der poeti­schen Platten­texte, die sich am Tiberufer zwischen Ponte Sant’Angelo und Ponte Umberto I befinden. Das Buch zeigt als Ausbeute der langjäh­rigen Ausein­an­der­setzung die Ergeb­nisse der Arbeit, die als grafisch-liter­a­­rische Palim­pseste künst­le­risch verar­beitet wurden.

Zusammen mit der Schau­spie­lerin Elettra de Salvo findet unsere Leseper­for­mance in italie­nisch-deutscher Sprache statt. Im Anschluss daran hält der Kunst­wis­sen­schaftler Sven Grünwitzky eine kurze Einführung zum Thema: Die Stadt als steinernes Gedächtnis, bevor sich eine Podiums­dis­kussion mit dem Publikum anschließt.

Wir freuen uns, dass Frau Gilda Sensales Bettini als Ehrengast für diesen beson­deren Abend aus Rom anreist.

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Lesung im MAXIM Theater Zürich

Wir freuen uns eine weitere Lesung ankün­digen zu dürfen.

Am 31.08.2019 werden die beiden Autorinnen Annalisa Hartmann und Désirée Schei­degger erneut ihre diesjährige Publi­kation Zwischen den Zweigen vorstellen. Die Lesung findet um 20 Uhr im MAXIM Theater Zürich, Ausstel­lungs­straße 100, 8005 Zürich statt.

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POING-Lesung zum 20. Literarischen Sommer in Düsseldorf"> POING-Lesung zum 20. Literarischen Sommer in Düsseldorf

Wir freuen uns, dass die beiden Düssel­dorfer Autorinnen Pia Helfferich und Christina Müller-Gutowski am 27. August 2019 um 20:00 Uhr eine Präsen­tation mit anschlie­ßendem Werkstatt­ge­spräch der foto-lyrischen Antho­logie POING zum Thema STADT in der ParkKultur, Oststraße 118 in Düsseldorf im Rahmen des 20. Litera­ri­schen Sommer vorstellen werden.

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Unsere neueste Veröffentlichung

Wir freuen uns, unser neues Buch am Donnerstag, 26. April 2018 um 20:00 Uhr in der Lesebühne ORI, Friedelstr. 8, Berlin-Neukölln, vorzu­stellen.
Es werden aus der foto-lyrischen Antho­logie die Autorinnen und Autoren Julia Dorsch, Iva Vaszary, Sina Nowikow, Lars-Arvid Brischke sowie Sven Grünwitzky und Falk Nordmann lesen.

 

simultan(poesie – Vorstellung in der Lettrétage Berlin

Simul­tan­dichtung im Quartett

mit Lars-Arvid Brischke, Rainer Stolz, Christian Vater und T.G. Vömel
23.10.2017 | 20:00
Lettrétage, Mehringdamm 61, 10961 Berlin

rundum­dichtung | simultan(poesie

1 | eine gruppen­im­pro­vi­sation auf einer großen fläche papier:

vier dichter schreiben
gleich­zeitig, versetzt, verzahnt,
um einen tisch schreitend, tanzend, tastend,
schließen hier an zeilen an, stoßen sich dort an welchen ab,
bestellen ein poeti­sches feld, säen und ernten zugleich
in einer stunde ist das gewebe geknüpft
das wortnetzwerk, das lyrische synap­senfeld

2 | eine gruppen­ex­traktion aus einer großen fläche papier:

vier dichter schlagen sich
durch das lyrische synap­senfeld,
spüren anzie­hungs­kräften nach,
gehen fallstricke entlang,
schauen in den wortgruben nach,
pflücken, extra­hieren, destil­lieren,
suchen nach der essenz,
dem auszug, der lösung, tinktur

Aktuelles

Wir stellen unsere neueste Veröf­fent­li­chung FAUN UND ZERFALL in Wien vor:

Di., 31. Oktober 2017, 20:00 im Tanzcafé Jenseits, 1060 Wien, Nelkengasse 3
Do., 2. November 2017, 20:00 im Kunstraum Damani, 1070 Wien, Zollergasse 15

 

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Der vauvau-verlag war für mehrere Monate in Koope­ration mit der Lettrétage an dem Ketten­ge­dicht­projekt INTRE:TEXT beteiligt, das zur Zeit online als Blog unter folgendem Link einge­sehen und kommen­tiert werden kann: http://intretext.lettretage.de 

Das ganze Projekt mündete in einer beson­deren LIVE-Perfor­mance, die am 20. Mai 2017 um 20:00 Uhr in der Lettrétage stattfand. Die Musikerin Sabine Worthmann und der Video­künstler Nils Linscheidt haben an diesem Abend die Beiträge aller Künst­le­rInnen weiter verar­beitet und in ihr eigenes Medium übersetzt.
Die Ergeb­nisse werden wir in Kürze auf diese Seite hochladen.

Ausschreibung 2017 | foto-lyrische Anthologie zum Thema Stadt

POING mit Homepagehintergrund

DIE STADT. DAS BILD. DER TEXT. 

SPUREN LEGEN. ABSEITS DER ABSÄTZE. SÄTZE 

UND STRASSEN ENTLANG. FLUCHTWEGE. FLUCHTPUNKTE.

BILDERFLUCHTEN. BESPRECHEN. ABSPRECHEN. ZUSPRECHEN.

DEM ANDEREN HINTERHER. UND VORAUS.

Gefragt sind Gemein­schafts­ar­beiten zweier Autor/innen bzw. Fotograf/innen, die sich mit lyrischen Texten und Fotos dialo­gisch begegnen und dabei den urbanen Raum thema­ti­sieren wollen. Unserem Verlags­konzept entspre­chend sollen alle Betei­ligten sowohl Fotos als auch Texte in die Gemein­schafts­arbeit einbringen. Explizit nicht gefragt sind Koope­ra­tionen zwischen Autor/innen und Fotograf/innen, bei denen der/die Fotograf/in ausschließlich für die Fotos bzw. der/die Autor/in nur für die Texte zuständig ist. Es geht also auch darum, sich im jeweils fremden Metier zu versuchen.

POING basiert konzep­tionell auf der Gemein­schafts­arbeit REPLAY [1] von T.G. Vömel und Christian Vater. Die Spiel­regeln zu Replay [1] können als Anregung heran­ge­zogen werden. Andere Varianten und Spiel­arten im foto-lyrischen Dialog sind selbst­ver­ständlich ebenfalls gerne gesehen.

Abgabe­datum:  08. Oktober 2017

Format:

Es werden nur digital einge­sandte Arbeiten berück­sichtigt. Die Texte sollten als Textdatei, die Fotos als jpeg-Datei in hoher Auflösung über einen Filehosting-Dienst wie z.B. wetransfer® oder dropbox® an folgende E-Mail-Adresse gesendet werden: info@vauvau-verlag.de

Zusätzlich zu den Arbeiten benötigen wir ein kurzes Exposé, in dem die inter­aktive Arbeits­weise der Betei­ligten erklärt und die gewünschte Abfolge von Text und Foto darge­stellt wird. 

Umfang:

Der Umfang der einge­sandten Arbeiten ist prinzi­piell frei. Die Mindest­anzahl der Texte beträgt jedoch drei pro Autor/in. Bei sehr umfang­reichen Einsen­dungen behalten wir uns das Recht vor, nur Auszüge in die Antho­logie zu übernehmen.

Veröf­fent­li­chung:
Alle Teilnehmer/innen, deren Arbeiten ausge­wählt werden, erhalten von uns eine Benach­rich­tigung und bekommen ein kosten­loses Autoren­ex­emplar. Für zusätz­liche Exemplare erhalten sie einen Autoren­rabatt von 35 Prozent. Geplant ist, die Antho­logie im Frühjahr 2018 zu veröf­fent­lichen.

Bitte beachten:
Wer an dem Projekt teilnimmt, erklärt sich damit einver­standen, dass sein/ihr Beitrag in dem Buch und in Verbindung damit gegebe­nen­falls auch auszugs­weise auf der Verlags­homepage veröf­fent­licht wird. 

Fotos und Texte müssen von den Betei­ligten selbst stammen und dürfen keine Rechte Dritter verletzen. Der Beitrag darf noch nicht andernorts erschienen und/oder online veröf­fent­licht sein. Der Rechtsweg ist ausge­schlossen.

Replay | Spielregeln für 2 Dichter

Die Arbeit erfolgt innnerhalb 1 Woche in 3 Schritten:

1.    Jeder erstellt innerhalb 1 Tages 49 Fotos im städti­schen Raum und übergibt sie dem Teampartner, der 7 daraus auswählt, zu denen er Gedichte schreiben will.

2.    Zu 7 ausge­wählten Fotos verfasst jeder an einem Abend 7 Gedichte und übergibt sie wieder dem Teampartner (der die Ausgangs­fotos geliefert hat).

3.    Jeder antwortet auf die 7 erhal­tenen Gedichte mit weiteren Fotos. Die Anzahl der Fotos ist jetzt offen, sie müssen nur wieder an 1 tag erstellt werden. Am Ende werden die Werkreihen zusam­men­ge­stellt und gegen­seitig präsen­tiert.

Buchpremiere am 8. Dezember 2016

Wir freuen uns, mit unserem Wiener Autor Franz R. Tettinger unser neuestes Werk vorzu­stellen, das im Januar 2017 im Buchhandel erscheinen wird.

Es trägt den Titel: FAUN UND ZERFALL – Sechs posta­lische Kontra­fak­turen.
Drei Autoren schicken einander sechs Postkarten im Kreis, überschreiben sich, zeichnen weiter, schreiben sich fort …

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Weitere Infos und Leseproben finden sich auf dieser Homepage.

Am 08. Dezember 2016 lesen die Autoren um 20:00 Uhr in der Lettrétage, Berlin Kreuzberg, Mehringdamm 61, einen Zyklus aus dem Werk.

Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch.