simultan(poesie

Experimenteller Poesieabend mit Lars-Arvid Brischke, Silke Peters, Christian Vater und T.G. Vömel


Das Projekt simultan(poesie nimmt das dialo­gische Schreiben von drei Autoren und einer Autorin im Rahmen einer Live-Situation in den Blick.

Die vier Akteur*innen begegnen sich im ersten Schritt auf einer großen Fläche Papier, die sich allmählich mit impro­vi­sierten, aufein­ander reagie­renden Verszeilen füllt. So entsteht ein lyrischer Materi­alpool, aus dem in einem zweiten Schritt einzelne Zeilen extra­hiert und zu Gedichten synthe­ti­siert werden. Der experi­men­telle Charakter wird dabei betont, indem die Simul­tan­dichtung live vor Publikum statt­findet. Am Ende werden die entstan­denen Gedichte vorge­tragen und besprochen. Wer möchte, kann sich ebenfalls aus dem Materi­alpool bedienen und eigene Texte schreiben und vortragen.

Wir freuen uns, die Live-Perfor­mance mit Lesung am 20. November 2020 um 20:00 Uhr in der Lettrétage, Mehringdamm 61, Berlin-Kreuzberg, vorzu­stellen.

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Verlagspräsentation und Lesung in der Tucholsky-Buchhandlung Berlin

Wir freuen uns mit Unter­stützung des Förder­verein Buch unseren Verlag in der Tucholsky-Buchhandlung vorstellen zu dürfen und laden alle herzlich zu unserer Verlags­prä­sen­tation und Lesung am 30.09.2020 um 19:30 Uhr in der Tuchol­skystr. 47, 10117 Berlin ein, wo wir aus unseren beiden Werken Wider­worte | Scher­ben­spiele und Die geborgte Haut lesen werden.

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Der vauvau-verlag auf dem Lyrikmarkt 2020

Auch dieses Jahr ist der vauvau-verlag für inter­aktive lyrik im Rahmen des 21. poesie­fes­tival berlin wieder auf dem Lyrik­markt vertreten. Leider kann die Veran­staltung nicht wie üblich in der Akademie der Künste am Hansea­tenweg statt­finden und so entfallen auch für uns die immer sehr schönen Gespräche und der direkte Kontakt mit unserem Lesepu­blikum. Dankens­wer­ter­weise hat aber das Haus für Poesie eine digitale Plattform für uns kleinen Verlage geschaffen, um unsere neuesten Werke in kurzen Filmen oder Textbei­trägen vorzu­stellen.

Unser Film-Beitrag stellt unsere beiden neuesten Bücher »Zwischen den Zweigen« und »POING | ZUKUNFT« vor. Außerdem gibt es einen kleinen Ausblick auf unsere geplante Herbst­pu­bli­kation:

vauvau-verlag auf dem Lyrik­markt.

Aber natürlich lohnt sich auch das Stöbern bei den anderen Verlagen.

 

POINGIN WORT UND BILD | ZUKUNFT"> POINGIN WORT UND BILD | ZUKUNFT

 

POING ist eine vom vauvau-verlag für inter­aktive lyrik 2017 ins Leben gerufene Antho­logie-Reihe, die alle zwei Jahre zu unter­schied­lichen Themen erscheint. Sie präsentiert Gemein­schafts­ar­beiten von Autoren­tandems, die sich medienübergreifend in Wort und Bild dialo­gisch begegnen. Dem Verlags­konzept entspre­chend bringen dabei alle Betei­ligten sowohl Bilder als auch Texte in die Arbeit ein.

Insgesamt erscheint die im zweiten Band der Antho­logie entworfene ZUKUNFT über die Genera­tionen hinweg eher zweifelhaft, keineswegs so verhei­ßungsvoll, wie es uns Vertreter der Werbe­branche, der New Economy oder Smart-Living-Visionäre verkaufen wollen. Die Beiträge nehmen diesbezüglich sehr unter­schied­liche kritische Positionen ein, ohne dabei ins allzu­be­kannt überzeichnet Apoka­lyp­tische abgleiten zu müssen.

Vielleicht gerade weil sich das Zukünftige unserem Zugriff entzieht, spüren die Bilder das Zukünftige im Gegen­wär­tigen auf und entwerfen von diesem Ausgangs­punkt neue Pläne und Zukunfts­kar­to­grafien, nutzen die visuell insze­nierten Alltagsobjekte spiele­risch als Progno­se­instru­mente.

Die Texte hingegen wagen in der Zeitachse den Blick zurück, zurück in die litera­rische Tradition, wie zum Beispiel zu Hölderlin oder in private Erinne­rungs­ar­senale. So wird der ganze Zeitstrahl in den Blick genommen und die Zukunft aus der Vergan­genheit und der Gegenwart extra­po­liert, vielleicht als altbe­kannte, sich nur wieder­ho­lende Zukunft, vielleicht auch als unwie­der­bring­licher Verlust, wenn zum Beispiel Bäume – ähnlich wie ausge­storbene Tiere im Zoo oder im Museum – nurmehr in privaten Erinne­rungs­ar­chiven oder lyrischen Sprach­re­ser­vaten überleben.

Lesung im CAFÉ KAIRO Bern

Wir freuen uns eine weitere Lesung ankün­digen zu dürfen.

Am 05.03.2020 werden die beiden Autorinnen Annalisa Hartmann und Désirée Schei­degger ihre neueste Publi­kation Zwischen den Zweigen vorstellen. Die Lesung findet um 20 Uhr im Café Kairo Dammweg 43, 3013 Bern statt. Durch den Abend führt die Modera­torin Eléonore Röthlis­berger.

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FISHING THE TIBER – Römische Palimpseste

Wir freuen uns, unser Kunst­buch­projekt Fishing the Tiber – Römische Palim­pseste in Koope­ration mit dem Italie­ni­schen Kultur­in­stitut Berlin am 16. Dezember 2019 um 19:30 Uhr im Haus für Poesie, Kultur­brauerei, Knaackstr. 97 Berlin, einer breiteren Öffent­lichkeit vorzu­stellen. Die fünfjährige Arbeit schließt an Filippo Bettinis Projekt Poesia in riva al Tevere an und ist eine künst­le­rische Fortschreibung der poeti­schen Platten­texte, die sich am Tiberufer zwischen Ponte Sant’Angelo und Ponte Umberto I befinden. Das Buch zeigt als Ausbeute der langjäh­rigen Ausein­an­der­setzung die Ergeb­nisse der Arbeit, die als grafisch-liter­a­­rische Palim­pseste künst­le­risch verar­beitet wurden.

Zusammen mit der Schau­spie­lerin Elettra de Salvo findet unsere Leseper­for­mance in italie­nisch-deutscher Sprache statt. Im Anschluss daran hält der Kunst­wis­sen­schaftler Sven Grünwitzky eine kurze Einführung zum Thema: Die Stadt als steinernes Gedächtnis, bevor sich eine Podiums­dis­kussion mit dem Publikum anschließt.

Wir freuen uns, dass Frau Gilda Sensales Bettini als Ehrengast für diesen beson­deren Abend aus Rom anreist.

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Lesung im ONO Kulturlokal Bern

Wir freuen uns eine weitere Lesung ankün­digen zu dürfen.

Am 04.12.2019 werden die beiden Autorinnen Annalisa Hartmann und Désirée Schei­degger im Rahmen der Veran­stal­tungs­reihe Lesesessel zusammen mit Dominic Oppliger, Ruedi Heinzer und Johanna Lier ihre diesjährige Publi­kation Zwischen den Zweigen vorstellen. Die Lesung findet um 20 Uhr im ONO Kultur­lokal Bern, Kramgasse 6, 3011 Bern statt.

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FISHING THE TIBER – Eine Ausbeute | Una scoperta

 

Die beiden Dichter T.G. Vömel und Christian Vater gestal­teten in den Jahren 2015–2018 zu Gedicht­platten am Tiberufer dreizehn Palimp-seste auf Trans­pa­rent­papier, die als Kunst­mappe in limitierter Auflage reali­siert wurden. Das Werk schließt dabei an Filippo Bettinis Projekt Poesia in riva al Tevere an, das entlang des Tiberufers litera­rische Texte inter­na­tio­naler Autoren über den Tiber­fluss von der Antike bis zur Gegenwart öffentlich ausstellt. Der Katalog FISHING THE TIBER. EINE AUSBEUTE gibt einen Einblick in diese künst­le­rische Ausein­an­der­setzung der Autoren mit den histo­risch urbanen Schich­tungen der Stadt Rom, die sich in den von Vanda­lismus und Verwit­terung gezeich­neten Gedicht­platten wider­spiegeln.

Mit einem Vorwort von Claudio Strinati, Direktor des Polo museale romano, und einem kunst­wis­sen­schaft­lichen Essay von Sven Grünwitzky.

Lesung im MAXIM Theater Zürich

Wir freuen uns eine weitere Lesung ankün­digen zu dürfen.

Am 31.08.2019 werden die beiden Autorinnen Annalisa Hartmann und Désirée Schei­degger erneut ihre diesjährige Publi­kation Zwischen den Zweigen vorstellen. Die Lesung findet um 20 Uhr im MAXIM Theater Zürich, Ausstel­lungs­straße 100, 8005 Zürich statt.

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POING-Lesung zum 20. Literarischen Sommer in Düsseldorf"> POING-Lesung zum 20. Literarischen Sommer in Düsseldorf

Wir freuen uns, dass die beiden Düssel­dorfer Autorinnen Pia Helfferich und Christina Müller-Gutowski am 27. August 2019 um 20:00 Uhr eine Präsen­tation mit anschlie­ßendem Werkstatt­ge­spräch der foto-lyrischen Antho­logie POING zum Thema STADT in der ParkKultur, Oststraße 118 in Düsseldorf im Rahmen des 20. Litera­ri­schen Sommer vorstellen werden.

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vauvau-verlag auf dem Lyrikmarkt Berlin

Wir freuen uns, unsere Buchver­öf­fent­li­chungen im Rahmen des 20. poesie­fes­tivals berlin am Sonntag, 16. Juni 2019 von 14:00 – 19:00 Uhr auf dem Lyrik­markt, Akademie der Künste, Hansea­tenweg 10, ausstellen zu dürfen.
Wir würden uns freuen, wenn wir den einen oder anderen Leser auf der Buchmesse wieder­sehen.
Weitere Infor­ma­tionen finden Sie hier … oder auf facebook

Verlagslesungen in Bern

Wir freuen uns zwei Lesungen in Bern anzukün­digen.

Am 14.04.2019 werden wir unsere neueste Publi­kation Zwischen den Zweigen der beiden Autorinnen Annalisa Hartmann und Désirée Schei­degger vorstellen. Die Buchpre­miere findet um 16 Uhr im werkhof 102, Schwarz­torstr. 102, 3007 Bern statt.

Am 15.04.2019 findet um 19 Uhr eine Autoren­lesung aus unserer foto-lyrischen Antho­logie POING im Kultur­bistro Käfigturm, Spital­gasse 4, 3011 Bern statt.

Zwischen den Zweigen

In Zwischen den Zweigen folgen wir zwei Stimmen auf ihren Wegen zu neuen Bekannt­schaften, Freund­schaften, Begeg­nungen mit fremden Menschen, Gedanken und Kulturen. Es sind aber auch Wege ins eigene Innere, zu den eigenen Ängsten, Verlo­ren­heiten, aber auch Wünschen, Hoffnungen, Träumen, Überzeu­gungen.
Die Reise führt ins Flücht­lingsheim, auf die Alm, durch die Stadt und vor allem auf andere Menschen zu.
Die beiden Dichte­rinnen arbeiten dabei wechsel­weise erzäh­le­risch und lyrisch und immer auch mit dem Blick für die Berüh­rungs­punkte und Spiel­räume zwischen ihren zwei Schreib­welten, die teils realis­tisch, aber auch traum­artig surreal entfaltet werden.

Die Buchpre­miere fand am 14.04.2019 im werkhof 102 in Bern statt. Aufgrund der großen Nachfrage konnten wir bereits zur 2. Auflage kommen.

POING-Lesung in Düsseldorf"> POING-Lesung in Düsseldorf

Wir freuen uns, dass die beiden Düssel­dorfer Autorinnen Pia Helfferich und Christina Müller-Gutowski am 4. Dezember 2018 um 19:30 Uhr eine Auswahl foto-lyrischer Dialoge aus der POING-Antho­logie im Künst­ler­verein onomato, Birkenstr. 97 in Düsseldorf-Flingern präsen­tieren.

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vauvau-verlag auf dem Branchentreff Literatur in Berlin

Wir freuen uns, unsere Buchver­öf­fent­li­chungen im Rahmen des 3. Berliner Branchen­treff Literatur am Sonntag, 2. Dezember 2018 von 11:00 – 20:00 Uhr auf dem Bücher­markt Berlin­de­pendent, Haus der Kulturen der Welt, John-Foster-Dulles-Allee 10, ausstellen zu dürfen. 

Wir würden uns freuen, wenn wir den einen oder anderen Leser auf der Buchmesse wieder­sehen.

Mehr Infor­ma­tionen finden Sie hier…

 

andernorts, hier – Mailart Postkartenlyrik

Wir freuen uns, unser unver­öf­fent­lichtes lyrisches Postkar­ten­projekt Berlin-Neapel aus den Jahren 2013/14 am Dienstag, 27. November 2018 um 20:00 Uhr in der Lettrétage, Mehringdamm 61, Berlin-Kreuzberg, vorzu­stellen. 

Weitere Infor­ma­tionen finden Sie hier…

FISHING THE TIBER – Römische Palimpseste

 

Wir freuen uns, unser neuestes Buchprojekt Fishing the Tiber – Römische Palim­pseste in Koope­ration mit dem Goethe-Institut am 25. Oktober 2018 in Rom einer breiteren Öffent­lichkeit vorzu­stellen. Die fünfjährige Arbeit schließt an Filippo Bettinis Projekt Poesia in riva al Tevere an und ist eine künst­le­rische Fortschreibung der poeti­schen Platten­texte, die sich am Tiberufer zwischen Ponte Sant’Angelo und Ponte Umberto I befinden. Das Buch zeigt als Ausbeute der langjäh­rigen Ausein­an­der­setzung die Ergeb­nisse der Arbeit, die als grafisch-litera­rische Palim­pseste künst­le­risch verar­beitet wurden.

Die Veran­staltung beginnt mit einem litera­ri­schen Spaziergang entlang des Tiberufers (Treff­punkt 16:00 Uhr Ponte Sant‘Angelo, rechte Seite zur Engelsburg), auf dem einzelne Texte der Tiber­platten vorge­tragen werden. Außerdem wird der damalige Designer Enrico Benassi einfüh­rende Worte zum Tiber­projekt von Bettini und der Gestal­tungs­in­tention der Glasplatten geben.

Der Spaziergang mündet in eine bilin­guale Lesung, die zusammen mit den Schau­spie­le­rinnen Cloris Brosca und Giova­nella de Luca um 17:30 Uhr in der Fonda­zione Primoli Rom statt­findet. Im Anschluss daran werden die Kunst­kri­tiker Claudio Strinati und Sven Grünwitzky mit den Autoren Aspekte des künst­le­ri­schen Palim­psestes im Rahmen einer Podiums­dis­kussion erörtern und Fragen des Publikums beant­worten.

Das genaue Programm findet sich hier: http://www.fondazioneprimoli.it/Evento?id=79

Das deutsch­spra­chige Programm finden Sie hier:

https://www.goethe.de/ins/it/de/ver.cfm?fuseaction=events.detail&event_id=21389894

POING"> Präsentation der foto-lyrischen Anthologie POING

Wir freuen uns, unsere foto-lyrische Antho­logie am Dienstag, 25. September 2018 um 20:00 Uhr in der Lettrétage, Mehringdamm 61, Berlin-Kreuzberg, vorzu­stellen.
Es lesen die Autorinnen und Autoren Lars-Arvid Brischke, Julia Dorsch, Sven Grünwitzky, Annalisa Hartmann, Falk Nordmann, Sina Nowikow, Silke Peters, Désirée Schei­degger und Iva Vaszary.

Mehr Infor­ma­tionen finden Sie direkt unter: https://www.lettretage.de/programm/aktuelles-programm/

vauvau-verlag auf dem Lyrikmarkt Berlin

Wir freuen uns, unsere Buchver­öf­fent­li­chungen im Rahmen des 19. poesie­fes­tivals berlin am Sonntag,
27. Mai 2018 von 14:00 – 19:30 Uhr auf dem Lyrik­markt, Akademie der Künste, Hansea­tenweg 10, ausstellen zu dürfen.
Wir würden uns freuen, wenn wir den einen oder anderen Leser auf der Buchmesse wieder­sehen.

POINGIN WORT UND BILD | STADT"> POINGIN WORT UND BILD | STADT

POING ist eine vom vauvau-verlag für inter­aktive lyrik ins Leben gerufene Antho­logie-Reihe, die alle zwei Jahre zu unter­schied­lichen Themen erscheint. Sie präsen­tiert Gemein­schafts­ar­beiten von Autoren­tandems, die sich medien­über­greifend in Wort und Bild dialo­gisch begegnen. Dem Verlags­konzept entspre­chend bringen dabei alle Betei­ligten sowohl Bilder als auch Texte in die Arbeit ein, was diese Antho­logie von üblichen foto-lyrischen Gemein­schafts­ar­beiten zwischen AutorInnen und Fotogra­fInnen unter­scheidet.

In diesem ersten Band sind acht foto-lyrische Dialoge zum Thema STADT versammelt. Und so vielge­staltig diese Beiträge auf das Phänomen Stadt Zugriff nehmen, so vielge­staltig entfalten sich auch die künst­le­ri­schen Dialoge und Wechsel­spiele von Wort und Bild: Es geht um die Lesbar­ma­chung städti­scher Codes, um die Stadt als Projek­ti­ons­fläche zur Bespie­gelung innerer Zustände und schließlich um die Selbst­ver­ortung im sozio­kul­tu­rellen, städtisch verdich­teten Alltagsraum, der in einigen Beiträgen auch explizit gesellschafts­politisch reflek­tiert wird. Neben diesen inhalt­lichen Zugriffen wird Stadt auch als formales Modell für den künst­le­ri­schen Dialog heran­ge­zogen. Oft kann die Bewegung durch das Gespräch parallel zu einer Bewegung durch die Stadt verstanden werden, bei der das Wort den Ort (vor)gibt und der Ort wieder neue Worte evoziert: ein Prinzip, das auch zwischen den einzelnen Beiträgen wirksam ist. Zahlreiche Querbezüge und Brücken­schläge zwischen den Zyklen liefern assoziative Angebote, denen man folgen kann, um eigene Wege durch diese »Hyper­stadt« zu gehen.

Unsere neueste Veröffentlichung

Wir freuen uns, unser neues Buch am Donnerstag, 26. April 2018 um 20:00 Uhr in der Lesebühne ORI, Friedelstr. 8, Berlin-Neukölln, vorzu­stellen.
Es werden aus der foto-lyrischen Antho­logie die Autorinnen und Autoren Julia Dorsch, Iva Vaszary, Sina Nowikow, Lars-Arvid Brischke sowie Sven Grünwitzky und Falk Nordmann lesen.

 

Faun und Zerfall – Lesung in Wien

Wir stellen unsere neueste Veröf­fent­li­chung FAUN UND ZERFALL in Wien vor:

Dienstag, 31. Oktober 2017, 20:00 im Tanzcafé Jenseits, 1060 Wien, Nelken­gasse 3
Donnerstag, 2. November 2017, 20:00 im Kunstraum Damani, 1070 Wien, Zoller­gasse 15

simultan(poesie – Vorstellung in der Lettrétage Berlin

Simul­tan­dichtung im Quartett

mit Lars-Arvid Brischke, Rainer Stolz, Christian Vater und T.G. Vömel
23.10.2017 | 20:00
Lettrétage, Mehringdamm 61, 10961 Berlin

rundum­dichtung | simultan(poesie

1 | eine gruppen­im­pro­vi­sation auf einer großen fläche papier:

vier dichter schreiben
gleich­zeitig, versetzt, verzahnt,
um einen tisch schreitend, tanzend, tastend,
schließen hier an zeilen an, stoßen sich dort an welchen ab,
bestellen ein poeti­sches feld, säen und ernten zugleich
in einer stunde ist das gewebe geknüpft
das wortnetzwerk, das lyrische synap­senfeld

2 | eine gruppen­ex­traktion aus einer großen fläche papier:

vier dichter schlagen sich
durch das lyrische synap­senfeld,
spüren anzie­hungs­kräften nach,
gehen fallstricke entlang,
schauen in den wortgruben nach,
pflücken, extra­hieren, destil­lieren,
suchen nach der essenz,
dem auszug, der lösung, tinktur

INTRE:TEXT in Kooperation mit der Lettrétage Berlin

Der vauvau-verlag war für mehrere Monate in Koope­ration mit der Lettrétage an dem Ketten­ge­dicht­projekt INTRE:TEXT beteiligt, das zur Zeit online als Blog unter folgendem Link einge­sehen und kommen­tiert werden kann: http://intretext.lettretage.de

Das ganze Projekt mündete in einer beson­deren LIVE-Perfor­mance, die am 20. Mai 2017 um 20:00 Uhr in der Lettrétage stattfand. Die Musikerin Sabine Worthmann und der Video­künstler Nils Linscheidt haben an diesem Abend die Beiträge aller Künst­le­rInnen weiter verar­beitet und in ihr eigenes Medium übersetzt.
Die Ergeb­nisse werden wir in Kürze auf diese Seite hochladen.

Aktuelles

Wir stellen unsere neueste Veröf­fent­li­chung FAUN UND ZERFALL in Wien vor:

Di., 31. Oktober 2017, 20:00 im Tanzcafé Jenseits, 1060 Wien, Nelkengasse 3
Do., 2. November 2017, 20:00 im Kunstraum Damani, 1070 Wien, Zollergasse 15

 

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Der vauvau-verlag war für mehrere Monate in Koope­ration mit der Lettrétage an dem Ketten­ge­dicht­projekt INTRE:TEXT beteiligt, das zur Zeit online als Blog unter folgendem Link einge­sehen und kommen­tiert werden kann: http://intretext.lettretage.de 

Das ganze Projekt mündete in einer beson­deren LIVE-Perfor­mance, die am 20. Mai 2017 um 20:00 Uhr in der Lettrétage stattfand. Die Musikerin Sabine Worthmann und der Video­künstler Nils Linscheidt haben an diesem Abend die Beiträge aller Künst­le­rInnen weiter verar­beitet und in ihr eigenes Medium übersetzt.
Die Ergeb­nisse werden wir in Kürze auf diese Seite hochladen.

Ausschreibung 2017 | foto-lyrische Anthologie zum Thema Stadt

POING mit Homepagehintergrund

DIE STADT. DAS BILD. DER TEXT. 

SPUREN LEGEN. ABSEITS DER ABSÄTZE. SÄTZE 

UND STRASSEN ENTLANG. FLUCHTWEGE. FLUCHTPUNKTE.

BILDERFLUCHTEN. BESPRECHEN. ABSPRECHEN. ZUSPRECHEN.

DEM ANDEREN HINTERHER. UND VORAUS.

Gefragt sind Gemein­schafts­ar­beiten zweier Autor/innen bzw. Fotograf/innen, die sich mit lyrischen Texten und Fotos dialo­gisch begegnen und dabei den urbanen Raum thema­ti­sieren wollen. Unserem Verlags­konzept entspre­chend sollen alle Betei­ligten sowohl Fotos als auch Texte in die Gemein­schafts­arbeit einbringen. Explizit nicht gefragt sind Koope­ra­tionen zwischen Autor/innen und Fotograf/innen, bei denen der/die Fotograf/in ausschließlich für die Fotos bzw. der/die Autor/in nur für die Texte zuständig ist. Es geht also auch darum, sich im jeweils fremden Metier zu versuchen.

POING basiert konzep­tionell auf der Gemein­schafts­arbeit REPLAY [1] von T.G. Vömel und Christian Vater. Die Spiel­regeln zu Replay [1] können als Anregung heran­ge­zogen werden. Andere Varianten und Spiel­arten im foto-lyrischen Dialog sind selbst­ver­ständlich ebenfalls gerne gesehen.

Abgabe­datum:  08. Oktober 2017

Format:

Es werden nur digital einge­sandte Arbeiten berück­sichtigt. Die Texte sollten als Textdatei, die Fotos als jpeg-Datei in hoher Auflösung über einen Filehosting-Dienst wie z.B. wetransfer® oder dropbox® an folgende E-Mail-Adresse gesendet werden: info@vauvau-verlag.de

Zusätzlich zu den Arbeiten benötigen wir ein kurzes Exposé, in dem die inter­aktive Arbeits­weise der Betei­ligten erklärt und die gewünschte Abfolge von Text und Foto darge­stellt wird. 

Umfang:

Der Umfang der einge­sandten Arbeiten ist prinzi­piell frei. Die Mindest­anzahl der Texte beträgt jedoch drei pro Autor/in. Bei sehr umfang­reichen Einsen­dungen behalten wir uns das Recht vor, nur Auszüge in die Antho­logie zu übernehmen.

Veröf­fent­li­chung:
Alle Teilnehmer/innen, deren Arbeiten ausge­wählt werden, erhalten von uns eine Benach­rich­tigung und bekommen ein kosten­loses Autoren­ex­emplar. Für zusätz­liche Exemplare erhalten sie einen Autoren­rabatt von 35 Prozent. Geplant ist, die Antho­logie im Frühjahr 2018 zu veröf­fent­lichen.

Bitte beachten:
Wer an dem Projekt teilnimmt, erklärt sich damit einver­standen, dass sein/ihr Beitrag in dem Buch und in Verbindung damit gegebe­nen­falls auch auszugs­weise auf der Verlags­homepage veröf­fent­licht wird. 

Fotos und Texte müssen von den Betei­ligten selbst stammen und dürfen keine Rechte Dritter verletzen. Der Beitrag darf noch nicht andernorts erschienen und/oder online veröf­fent­licht sein. Der Rechtsweg ist ausge­schlossen.

Buchpräsentation Faun und Zerfall in Berlin

Wir freuen uns, mit unserem Wiener Autor Franz R. Tettinger unser neuestes Werk vorzu­stellen, das im Januar 2017 im Buchhandel erscheinen wird.

Es trägt den Titel: FAUN UND ZERFALL – Sechs posta­lische Kontra­fak­turen.
Drei Autoren schicken einander sechs Postkarten im Kreis, überschreiben sich, zeichnen weiter, schreiben sich fort …

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Weitere Infos und Leseproben finden sich auf dieser Homepage.

Am 08. Dezember 2016 lesen die Autoren um 20:00 Uhr in der Lettrétage, Berlin Kreuzberg, Mehringdamm 61, einen Zyklus aus dem Werk.

Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch.

Faun und Zerfall


… abkratzen, einfärben, abstempeln, überschreiben, kaschieren, aufkleben, beflecken, radieren, zerschneiden, retuschieren, bedrucken, schwärzen und weißen …

Worte schreiben sich ein, lösen sich ab, Spruch­bänder reißen Lücken, öffnen Räume. Bilder suchen sich, fliehen weiter, werfen Schatten, verlieren Kontur und Raum.

Was heißt das:
Drei Autoren schicken einander sechs Postkarten im Kreis.

Was heißt das:
Du bekommst eine Postkarte. Du beschreibst, überschreibst, schreibst sie fort und schickst sie an einen weiter, der sie wiederum beschreibt, überschreibt, fortschreibt, bemalt, beklebt und weiter­schickt.

Du weißt:
Deine Karte, die du gerade geschrieben hast, gibt es bald nicht mehr. Sie wird aufge­griffen, weiter­ge­führt, überformt.

Du weißt:
Jede Karte stellt Weichen, schafft Winkelzüge.

Du weißt auch:
Jede Karte beginnt ein neues Spiel, erhöht den Einsatz, riskiert Wahrheit und Witz.

Was heißt das:
Jede neue Schicht wird zum Sediment und du fragst dich am Ende: Was trägt?

Gründungsfeier des vauvau-verlags

Wir laden herzlich zu unserer Verlags­er­öffnung am 29. Januar 2016 ein,
auf der wir unsere ersten Veröf­fent­li­chungen vorstellen wollen.