POING"> Präsentation der foto-lyrischen Anthologie POING

Wir freuen uns, unser neues Buch am Donnerstag, 26. April 2018 um 20:00 Uhr in der Lesebühne ORI, Friedelstr. 8, Berlin-Neukölln, vorzu­stellen.
Es werden aus der foto-lyrischen Antho­logie die Autorinnen und Autoren Julia Dorsch, Iva Vaszary, Sina Nowikow, Lars-Arvid Brischke sowie Sven Grünwitzky und Falk Nordmann lesen.

Replay | Spielregeln für 2 Dichter

Die Arbeit erfolgt innnerhalb 1 Woche in 3 Schritten:

1.    Jeder erstellt innerhalb 1 Tages 49 Fotos im städti­schen Raum und übergibt sie dem Teampartner, der 7 daraus auswählt, zu denen er Gedichte schreiben will.

2.    Zu 7 ausge­wählten Fotos verfasst jeder an einem Abend 7 Gedichte und übergibt sie wieder dem Teampartner (der die Ausgangs­fotos geliefert hat).

3.    Jeder antwortet auf die 7 erhal­tenen Gedichte mit weiteren Fotos. Die Anzahl der Fotos ist jetzt offen, sie müssen nur wieder an 1 tag erstellt werden. Am Ende werden die Werkreihen zusam­men­ge­stellt und gegen­seitig präsen­tiert.

Buchpremiere am 8. Dezember 2016

Wir freuen uns, mit unserem Wiener Autor Franz R. Tettinger unser neuestes Werk vorzu­stellen, das im Januar 2017 im Buchhandel erscheinen wird.

Es trägt den Titel: FAUN UND ZERFALL – Sechs posta­lische Kontra­fak­turen.
Drei Autoren schicken einander sechs Postkarten im Kreis, überschreiben sich, zeichnen weiter, schreiben sich fort …

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Weitere Infos und Leseproben finden sich auf dieser Homepage.

Am 08. Dezember 2016 lesen die Autoren um 20:00 Uhr in der Lettrétage, Berlin Kreuzberg, Mehringdamm 61, einen Zyklus aus dem Werk.

Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch.

 

 

Widerworte | Scherbenspiele

Der Lyrikband Wider­worte | Scher­ben­spiele versammelt acht lyrische Dialoge, die an vier Abenden geführt wurden. Die beiden Gesprächs­partner durch­schreiten dabei ihnen eigene und gemeinsame Sprach­räume, machen sich auf die Suche nach neuen Knoten­punkten, Bruch­kanten, Zeitmähren, Ikaro­s­kleidern, Schaum­kronen, Tierat­trapen und ihrem Hundeatem. Sie lachen die Angst aus dem Kreis, gehen durch Krätze und Reim und fragen sich am Ende: Was war das? Ein spitzer Laut, ein Schluck­reflex?

Die geborgte Haut

Den Ausgangs­punkt dieses Werkes bilden acht Bildserien mit je einer sich schritt­weise wandelnden Umrissform.

Für den lyrisch-visuellen Zugriff wurden die Umrisse jeder Bildserie in zwei Reihen aufge­teilt und von den beiden Autoren getrennt innen bzw. außen betextet.

Auf diese Weise entstanden zu jeder Serie zwei unabhängige Reihen, die erst im letzten Schritt wieder zusam­men­ge­führt wurden, so dass sich Zeichen anein­an­der­reihen, den Engpass gestalten, abreißen, gegen­läufig die Haut wechseln. Linien spinnen Fäden, verlieren Zugriff und Bahn, gewinnen neue Konturen.

Replay [1] – ein Widerspiel

Bücher mit bunten Buchrücken stapeln sich auf der Straße, geraten in den Sucher. Dann macht es Klick. Stunden später brütet ein zweiter über dieser Fotografie, sucht nach Worten, Zeilen. Jetzt tropft eine bunte Zeit / aus Bücher in Bücher / entbindet das Blatt … Am Ende steht ein Gedicht, mit dem sich der erste wieder auf den Weg macht, die Kamera schuss­bereit.

In Replay thema­ti­sieren zwei Dichter nach festge­legten Spiel­regeln städtische Räume im Wider­spiel von Fotografie und Gedicht. 

Die Texte und Fotos zu Replay [1] entstanden zwischen dem 5. und 12. Oktober 2004 in Berlin.